Dein Kind knallt Türen. Oder zieht sich zurück und redet nicht mehr.
Du hast geredet, Regeln versucht, Geduld gehabt, mit der Schule telefoniert. Und es wird nicht besser. Du bist hier, weil du willst, dass es deinem Kind besser geht.
Ich sage dir das gleich am Anfang, damit du weißt, worauf du dich einlässt. Der Grund liegt nicht bei mir, sondern beim Kind: Aus meiner Wahrnehmung heraus kann eine solche Sitzung einem Kind mehr nehmen als geben.
Was dich beunruhigt, ist für dein Kind eine Lösung. Die Wut, das Türenknallen, der Rückzug: So erlebe ich es – das ist kein Defekt, sondern ein Schutz, den dein Kind sich gebaut hat, weil es ihn gebraucht hat.
Nehme ich ihm diesen Schutz in einer Sitzung weg, geht es danach ohne ihn zurück in dieselbe Umgebung. Ungeschützt. Das ist das Schlechteste, was ich für ein Kind tun könnte.
Nein. Und das ist kein Trostpflaster.
Was ich immer wieder erlebe: Kinder bekommen sehr viel mit, auch das, worüber niemand spricht. Das ist keine Schwäche der Eltern, eher eine Feinfühligkeit der Kinder. Und oft zeigt ein Kind nach außen, was ein Erwachsener still mit sich trägt.
Dazu kommt: Vieles davon ist gar nicht bei dir entstanden. Es wurde weitergegeben, von deinen Eltern, von deren Eltern. Und was über Generationen weitergereicht wird, hält man irgendwann für normal und richtig. Man sieht es nicht mehr, weil es immer schon so war.
Deshalb ist es auch kein Vorwurf. Ändern lässt sich nur, was man sieht. Genau dafür schaut jemand von außen mit drauf.
Aus meiner Sicht brauchen Kinder keine Eltern, die immer da sind und alles richtig machen. Auch keine, die besonders streng sind, und keine, die alles durchgehen lassen.
Kinder brauchen Eltern, die sicher sind.
Stell dir die Welt als Meer vor. Mal ist es glatt, mal unruhig, manchmal stürmt es so, dass es gefährlich wird. Dagegen kannst du wenig tun, das Meer ist einfach da.
Das Zuhause deines Kindes ist der Hafen. Genauer gesagt: du bist der Hafen. Und wenn ihr zu zweit seid, dann seid ihr beide es zusammen.
Im Hafen darf der Sturm nicht auch noch toben. Und wenn er es doch einmal tut, dann liegt das Schiff trotzdem sicher.
Perfekt sein gehört nicht dazu. Du darfst deine eigenen Themen haben, die hat jeder. Es geht nur darum, dass dein Kind in dir den Hafen findet.
Nicht, weil bei dir der Fehler liegt, sondern weil du die wirksamste Stelle bist. Wenn sich bei dir etwas löst, verändert sich die Luft, in der dein Kind lebt. Und dann bewegt sich dort oft etwas von allein, ohne dass dein Kind je bei mir war.
In den allermeisten Fällen, die ich erlebe, braucht es den zweiten Schritt gar nicht.
Ab etwa sieben Jahren nutze ich den Yager Code. Dabei erzählt dein Kind sehr wohl, nur eben nach innen. Nach außen verrät es nichts: kein Erklären, kein Preisgeben, weder mir gegenüber noch dir. Es kennt sein Thema selbst, und das genügt.
Das geht ausschließlich im Familienrahmen, nie mit dem Kind allein. Was für euch passt, klären wir vorher gemeinsam.
Was das hier nicht ist: Ich bin kein Kinderpsychologe und biete keine Erziehungsberatung an. Ich begleite dich als Erwachsenen, nicht dein Kind als Fall. Körperliche Themen bei Kindern gehören in ärztliche oder kinderärztliche Hände.
Ist dein Kind schon in Behandlung, dann sprich es dort ab. Und wenn die Fachleute grünes Licht geben, können wir mit dem Yager Code oder mit Hypnose dazukommen, begleitend, nie an ihrer Stelle. Das ist kein Entweder-oder.
Wenn du dir ernsthaft Sorgen um dein Kind machst, wende dich bitte an eine Kinderärztin, eine Erziehungsberatungsstelle oder an Fachleute für Kinder- und Jugendpsychotherapie. Das ist kein Ausweichen, das ist der richtige Weg.
Wenn du magst, lernen wir uns vorher in einem kostenlosen Erstgespräch kennen, eine halbe Stunde am Telefon oder per Zoom, ganz unverbindlich. Weißt du schon, dass es dein Weg ist, buchst du ihn gleich. Dann kommt die Sitzung, ein Nachgespräch rund zwei Wochen später und eine Aufnahme zum Nachhören für zuhause.
Meine Begleitung findet auf seelischer und energetischer Ebene statt und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen. Körperliche Beschwerden gehören in ärztliche Hände.